Gerda Spillmann
Seit vielen Jahren haben wir für Sie die Produkte von Gerda Spillmann im Angebot. Hier ein Portrait - gestern und heute:
In der Anfangszeit ihrer Geschäftstätigkeit verkaufte Gerda Spillmann ihre Pflegeprodukte im Hause ihrer Kundinnen. Bald interessierten sich die zufriedenen Damen aus gutem Hause dafür, selber in ihrem Bekanntenkreis diese Produkte verkaufen zu dürfen.Eine kleine Gruppe von Beraterinnen machte nun die Marke Gerda Spillmann schweizweit bekannt. Bald wurden die Reformhäuser, Drogerien, Apotheken und Coiffeursalons auf die erfolgreichen Produkte aufmerksam und Gerda Spillmann entschied sich dafür, ihre Kosmetik von nun an im Depotsystem zu verkaufen.
In den 50-er und 60-er Jahren veranstaltete Gerda Spillmann einwöchige Schulungsseminare in den schönsten Hotels der Schweiz, an denen jeweils ca. 50-100 Personen teilnahmen. Auch die Swissair-Hostessen wurden von Gerda Spillmann persönlich in die Geheimnisse der perfekten Hautpflege eingeführt.
Ab den frühen 80-er Jahren wurde die Marke Gerda Spillmann auch international immer bekannter. Mittlerweile sind die Produkte von Gerda Spillmann in vielen Ländern erhältlich, seit 2005 unter anderem auch in China. Gerda Spillmann hat im Alter von 85 Jahren persönlich die Geschäfte in China eröffnet und die Beraterinnen vor Ort geschult. (gelesen auf der Seite von Gerda Spillmann)
Zeit zum entspannen
Die Massage im weitesten Sinne ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Franz Kirchberg hat dies in seinem Buch treffend formuliert:
„Wie jeder Mensch instinktiv eine geschwollene und deshalb schmerzende oder gestoßene Stelle seines Körpers reibt oder drückt und so versucht, den durch die Spannung verursachten Schmerz zu mindern, so wird dieses instinktive Mittel wohl auch als Heilmittel zu allen Zeiten angewandt worden sein.” – Franz Kirchberg: Handbuch der Massage und Heilgymnastik (1926
Entspannen Sie sich und lassen Sie sich verwöhnen. Wir haben Zeit für Sie!
Sauna, wie geht das?
Als regelmässiger Besucher in Helmut’s Sauna wissen Sie bestimmt wie es funktioniert. Aber wissen Sie es wirklich? Hier ein kleine Anleitung:
Sauna fängt unter der Dusche an. Wer das schrieb, hatte gewiss die allgemeine Saunahygiene im Sinn. Aus diesem Grund ist der Ratschlag angebracht. Aber Duschen oder im Sommer Schwimmen empfiehlt sich auch noch aus einem anderen Grund. Es ist nämlich angenehmer, mit nasser Haut in die Sauna zu gehen als mit trockener. Viele Sauna-Fans sind da zwar anderer Ansicht und gehen trocken in die Sauna, weil sie intensiver fühlen und sogar sehen wollen, wie der Schweiß aus den Poren perlt. Es gibt also zwei Lehrmeinungen: Zur einen bekennen sich die Nasshäuter, zur anderen die Trockenhäuter. Und es hat wirklich keinen Zweck, Schiedsrichter zwischen den beiden spielen zu wollen.
Niemals ohne Unterlage. Schon wieder ein Ratschlag, der auf Hygiene abzielt. Aber ein Handtuch unter dem Allerwertesten schützt auch denselbigen.
Als Saunatemperatur empfehlen die Weisen 80 bis 90 °C (höchstens 100 °C). Die Luftfeuchtigkeit wird mit Hilfe von Aufgüssen reguliert. Und was die Verweildauer angeht: In der Sauna bleibt man so lange, wie man sich wohlfühlt. Ein Aufguss-Wettbewerb ist ungesund und gehört nicht in die Sauna.
Die Sauna ist ein Schwitzbad! Aber viele Saunabesucher wissen sehr wenig über das Schwitzen. Aus diesem Grunde fangen viele auch ganz falsch an, indem sie schon einen Aufguss machen, bevor sie richtig Platz genommen haben. Die Folge ist ein plötzlicher Hitzeschock, der die Haut dermaßen malträtiert, dass die Schweißdrüsen erst einmal eine Erholungspause einlegen. Eine ordentliche Schwitzkur aber braucht Zeit. Bevor der auf der Pritsche ruhende Saunabesucher zu schwitzen beginnt, muss seine Körpertemperatur erst einmal um ein paar Grad steigen, Sauna ist also wie ein selbst verursachtes Fieber. Je nach Schwitzkapazität braucht man hierzu acht bis zwölf Minuten. Ein Hochdrehen der Saunatemperatur hilft da gar nichts. Es ist egal, ob man in 80 °C oder in 100 °C sitzt. Nur, in einer zu heißen und trockenen Sauna trocknet der Schweiß sofort, wenn er an die Hautoberfläche gelangt.
Ein plötzlicher Wechsel aus der heißen Sauna ins Kalte ist nicht empfehlenswert. Die Betonung liegt auf plötzlich! Man sollte seinem Körper Zeit lassen sich anzupassen. Ansonsten gehören Abkühlen und Ruhen unumgänglich zur Sauna mit dazu. Vor dem Abseifen: aufwärmen. Nach dem Abseifen: wieder in die Sauna. Die Stunde der Reinlichkeit hat geschlagen, wie es sich in der Sauna gehört.
Die Anzahl der Saunagänge ist Geschmackssache. Abwechselnd schwitzen und abkühlen, wie oft soll man es tun? Ganz nach eigenem Gusto! Einmal reicht auch aus, wenn einem der Sinn danach steht. Dreimal ist gutes und angemessenes Mittelmaß. Beendet wird die Sauna mit einer erfrischenden Dusche.
In die Kleider schlüpft man erst wieder, wenn das Schwitzen ganz aufgehört hat. Ruhe und nochmals Ruhe. Mit dem Ankleiden hat es Zeit. Ein himmlisches Gefühl, das aber bestimmte Wässerchen trüben können.